Monday, April 28, 2008

Teenieterror

Ab einem gewissen Alter und Schlafbedürfnis sollte man nicht mehr in Hostels übernachten. So. Gemerkt. Aber würde mich bitte jemand noch einmal daran erinnern, wenn ich das nächste Mal nach einer günstigen Unterkunft suche?

Nicht die Ratschgeräusche des Vorhangs aus dem Nachbarzimmer, nicht das Gemeinschaftsklo oder der flachgehobelte Baumstamm statt Matratze waren es, die mich aus dieser Welt endgültig vertrieben haben - sondern die Entdeckung meiner beschränkten Belastbarkeit beim Zusammentreffen mit lauten Menschen unter Zwanzig nachts um halb Zwei.

Es hallt, wenn man sich im Flur alkoholisiert unterhält. Durch den Flur Richtung Klo schlurfend sehe ich am Ende des Gangs einen Dunkelhaarigen ohne Bartwuchs. Ob er nicht einfach ins Zimmer gehen, die Tür hinter sich zumachen und sich drinnen unterhalten könne? Seine verwaschene Antwort: „Ich wohne aber im Zimmer nebenan, ich kann schlecht durch die Wand reden." Hä? Meine Geduld schleicht sich und es ziept an meinen Nerven. „Nein, Mann. In das Zimmer, vor dem Du gerade stehst. Andere möchten schlafen." „WAS? Jetzt schon?" Meine Agressivität schwappt über meine Müdigkeit, mit geröteten Augen und wirren Haaren balle ich die Fäuste, da guckt sein Kumpel aus der Tür und hebt beschwichtigend die Hände: „Ist ok, wir gehen rein."
Doch ich muss feststellen: Am falschen Ort zur falschen Zeit bin ich. Nicht er. Tschüß Hostels, war nett mit Euch.

Tuesday, April 15, 2008

BeBe

Was mit mir nicht stimmt? Keine Ahnung. Könnte sich vielleicht jemand mal in meine Psyche graben und analysieren, warum ich nicht nur Bärte mag sondern auch noch einen Mann an meiner Seite bevorzuge, der ein bisschen was auf den Rippen hat, statt im Wind zu klappern? Okay, fett meine ich nicht. Aber griffig. Und wann genau blieb der Waschbrettwunsch auf der Strecke? Als die ersten Pfunde am eigenen Hintern zuviel wurden? Keine Ahnung.